Rückenschmerzen


Laut Statistik ist sind Rückenschmerzen heute eines der häufigsten Schmerzprobleme und rangieren noch vor dem Kopfschmerz. Rückenschmerzen sind nach den Infektionen des Atemtrakts die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Je nach Ursache der Schmerzen gibt es verschiedene Möglichkeiten um die geeignete Methode zu finden. Egal ob Sie den Rücken fit machen wollen, den Schmerz vertreiben oder die Lebensqualität erhöhen wollen: Im Vorgespräch sollten Sie klären, ob diese Methode für Sie sinnvoll ist.

Denn Rückenschmerzen sind immer nur ein Symptom und keine Diagnose! Ca. 90 % aller chronischen Rückenschmerzen unspezifisch sind (eine Abklärung der Beschwerden führt zu keinem befriedigenden Ergebnis.) gibt es viele Möglichkeiten, wie diese Beschwerden entstehen können. Im Vordergrund stehen:

Wirbelbrüche (in Zusammenhang mit Osteoporose)
Spondylose (Gleitwirbel), meist im Bereich der unteren Wirbelsäule
Bandscheibenvorfälle
Anatomische Längendifferenzen der Beine
Spinale Stenosen (im Sinne eines zu engen Wirbelkanals)
Instabilität der Wirbelsäule
Entzündungen
Tumore (primäre Tumore und Metastasen)


Einige der oben aufgelisteten Krankheiten (z. B. Bandscheibenvorfälle) können physiotherapeutisch behandelt werden, andere (z. B. Tumore) nicht. Ein Arzt muss vor Beginn der Physiotherapie schwerwiegende andere Krankheitsursachen ausschließen.

Der seelische Faktor:
Wie bei anderen Krankheiten auch, spielen psychosomatische Schwierigkeiten eine Rolle beim Entstehen von Rückenschmerzen. Formulierungen wie: “Jemand hat an einer Sache schwer zu tragen”, “Etwas hat ihm das Rückgrat gebrochen”, “Jemand muss katzbuckeln” sind umgangssprachliche Hinweise, die sich auf diesen Zusammenhang beziehen. Wer dann noch versucht “Schmerzen mit zusammengebissenen Zähnen zu ertragen” tritt sehr schnell in einen Kreis aus Stress, Anspannung und Schmerzen ein. Denn auch eine chronisch angespannte Kiefermuskulatur kann zusätzlich unangenehme Auswirkungen auf die Muskulatur der Wirbelsäule haben.

Häufigkeit & Zahlen:
Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer Eins in Österreich. Etwa 70 % der Österreicherinnen und Österreicher haben mindestens einmal im Jahr Schmerzen, etwa 80 % klagen wenigstens einmal im Leben über Rückenschmerzen. Die Lendenwirbelsäule ist dabei am häufigsten, die Brustwirbelsäule am seltensten betroffen.

Rückenschmerzen sind nach den Infektionen des Atemtrakts die zweithäufigste Ursache für den Arztbesuch. Bei Männern sind sie ewas häufiger als bei Frauen Ursache für Arbeitsausfälle. Die Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen erkrankt am häufigsten an Rückenschmerzen, aber auch Kinder sind davon nicht ausgenommen. Die im Sitzen und/ oder am Computer verbrachten Stunden begünstigen Haltungsschäden. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule ist enorm. Die meisten Anträge auf Frühpension haben Erkrankungen der Wirbelsäule zum Anlass. Je früher man dem Schmerz begegnet und umso nachhaltiger man arbeitet, umso eher lassen sich spätere, oder chronische Verschlechterungen vermeiden.

Bei Rückenschmerzen kann auch eine Akupunktur Verbesserungen bringen. Surfern aus dem Großraum Wien empfehlen wir folgenden Link: Akupunktur Wien


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