Die Brennnessel:Unkraut Wildgemüse oder Heilpflanze?

Viele betrachten die Brennnessel als Unkraut, doch sie ist auch eine Heilpflanze und in der Küche verwendbar.

Die Brennnessel wächst in gemäßigtem Klima und vor allem an schattigen Plätzen, an Zäunen und Mauern und inner- und außerhalb von Gärten. Da dieses Wildkraut 150 cm hoch werden kann, in den meisten Gärten wächst, brennt und für lästige Quaddelnauf der haut sorgt, wenn man es berührt sehen viel Menschen es als Unkraut an, doch schon im Altertum spielte die Brennnessel ein wichtige Rolle: Viele römische, französische, griechische und deutsche Ärzte lobten, beschrieben und schätzten die heilenden Wirkungen. Die Dichter bezeichneten es sogar als Aphrodisiakum. Ihre Lobesworte waren berechtigt, denn die Brennnessel unterstützt das Immunsystem, kann aktivitätssteigernd wirken, lindert Prostatabeschwerden, hilft Rheumabeschwerden zu lindern, ist durchspülend und entwässernd, wirkt galle- und leberunterstützend und fördert die Bildung von roten Blutkörperchen.

Für den kulinarischen Gebrauch ist die Brennnessel ein Wildgemüse, weil sie -häufig mit Löwenzahn- zu interessanten Salaten oder zu Suppen verarbeitet werden kann. Entweder verwendet man frisches oder getrocknetes Brennnesselkraut, die Brennnesselblätter oder die Wurzeln.

Ärzte und Köche sind empört darüber, dass viele Gärtner das Wildkraut als Unkraut bezeichnen. Doch andererseits kann man die Menschen, dir ihren Garten pflegen und kein großes, unförmiges und lästiges Wildkraut in ihrem Gebiet haben wollen, verstehen.

Man kann nicht recht bestimmen, ob Brennnesseln Wildgemüse oder Unkraut sind, denn die Einen stört es, wenn sie ihr über den Weg laufen und die Andere freuen sich, wenn sie welches finden.

Share and Enjoy:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google
  • feedmelinks
  • LinkArena
  • MisterWong.DE
  • YahooMyWeb